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Vorsichtsmaßnahmen bei Giftködern

Giftköder auslegen ist absichtlich herbeigeführte Tierquälerei

Giftköder verursachen Leid, Schmerzen und Schäden

Spass im Schnee © S. Jaunegg
Spass im Schnee
© S. Jaunegg

Wirklich jedem sollte dabei bewusst sein, dass mit der Auslage von Giftködern all den Tieren, die derartige Köder aufnehmen, großes Leid, starke Schmerzen und Schäden zugefügt werden und diese auch unter Einsatz allen veterinärmedizinischen Könnens oft nicht mehr gerettet werden können.

Auch den Tierhalterinnen und Tierhaltern werden große Sorgen, Ängste und Verluste bereitet sowie Kosten verursacht.

 

Kleinkinder sind beim Spielen genauso massiv gefährdet!

Suche im Schnee © S. Jaunegg
Suche im Schnee
© S. Jaunegg

Fertig ausgebildete Blinden- oder Partnerhunde waren nach der Aufnahme von Giftködern ebenfalls nicht mehr zu retten.

Dies bedeutet für deren Besitzerinnen und Besitzer zusätzlich zu ihrem Leid und Verlust finanzielle Schwierigkeiten. Meist können sie sich einen neuen, derart gut ausgebildeten Hund entweder gar nicht mehr leisten oder sie müssen sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen, bis sie wieder eine Unterstützung auf 4 Pfoten bekommen.  

Vorsorgemaßnahmen für Tierbesitzer:

Schutz © M. Lehner
Schutz
© M. Lehner

Lassen Sie Ihre Hunde nicht frei laufen sondern führen Sie sie an der Leine!

Lassen sie ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt! 

Achten Sie genau darauf, wo Ihr Hund schnüffelt und lassen Sie ihn nichts aufschlecken oder fressen (lenken Sie ihn davon ab oder machen Sie einen "Tausch").

Verwenden Sie einen Maulkorb, um zu verhindern dass Ihr Hund unkontrolliert etwas fressen kann.

Meiden sie Gebiete, wo bereits vor Giftködern gewarnt wird!

Lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Tieres von Gegenständen, Essensresten etc. ab! Entsorgen Sie derartige Substanzen im nächsten Mülleimer! 

Beachten Sie bitte:

friedlich © G. Odörfer
friedlich
© G. Odörfer

Wenn Sie Köder finden: Melden Sie den Fundort mit Datum und Uhrzeit der Polizei, wenn möglich mit Fotos!

Sollten Sie Personen dabei sehen, die Köder auslegen: Rufen Sie bitte umgehend die Polizei (Tel.-Nr.: 133) und melden Sie Ort, Zeit und Datum sowie eine möglichst genaue Personenbeschreibung!

Verhalten im Ernstfall:

gemütlich © G. Odörfer
gemütlich
© G. Odörfer

Sollte Ihr Tier Gift aufgenommen haben (auch Katzen mit Freilauf sind gefährdet):

Verhindern Sie die weitere Aufnahme verdächtiger Substanzen! 

 

Gehen Sie mit ihrem Liebling umgehend zum Tierarzt!

Je früher eine Behandlung begonnen werden kann, um so eher besteht eine Chance, Ihr Tier retten zu können. In diesem Fall gilt: Lieber einmal zu oft und zu früh zum Tierarzt gehen, als zu spät!

Speichern Sie die Telefonnummer ihres Tierarztes am Handy, damit Sie im Fall des Falles sofort anrufen können.

Fragen Sie ihren TIerarzt nach der Telefonnummer eines Notdienstes, falls er gerade nicht erreichbar ist. Speichern Sie auch diese Nummer!

Im Ernstfall zählt jede Minute!

Hinweise für den Verdacht einer Giftaufnahme:

im Freien © G. Odörfer
im Freien
© G. Odörfer

Mattigkeit, Taumeln, schwankender Gang, Krämpfe, Lähmungserscheinungen, Bewusstlosigkeit,

starkes Speicheln, Übelkeit, Erbrechen,

helle bis weiße Schleimhäute (im Fang, Rachen oder bei den Augen sichtbar),

Atemstörungen, übermäßiges Hecheln, Atemstillstand,

schneller Herzschlag, Herzrasen, Herzstillstand, ...

Sofortmaßnahmen:

Leisten Sie Erste Hilfe (Ihr Tierarzt berät Sie gerne) und suchen Sie Ihren Tierarzt oder den Notdienst auf!

Sofern möglich: Nachweis des aufgenommenen Giftstoffes:

Einsendung von geeignetem Probenmaterial (allenfalls nach Rücksprache mit dem Labor) zum Nachweis des aufgenommenen Giftstoffes/ der aufgenommenen Giftstoffe.